Gäste, Mogasi, Tirol

In der letzten Zeit haben wir viele Interviews mit Ski-Experten, Legenden, Rennläufern und Influencern gemacht. Ihnen und uns gemeinsam ist eine tiefe Liebe zum Wintersport und der Wunsch, diese Freude in Anderen zu erwecken. Doch Liebe zu den Bergen ist nicht einem kleinen Kreis vorbehalten, jeder darf die Berge lieben, weshalb wir im Laufe des Winters 5 Gästen in Tirol 5 Fragen gestellt haben.

Wir stellen unsere Gäste vor:

  • Sven, 33, Berlin, Geschäftsführer einer Akademie – Mayrhofen
  • Kathi, 24, Duisburg, Büromitarbeiterin – Kaunertal
  • Katharina, 24, Aschaffenburg, Studentin – Stubaital
  • Elena, 23, Hamburg, studiert „Expressive Arts in Social Transformation“ – Hintertux
  • Mona, 25, irgendwo zwischen Mannheim und Frankfurt. Studentin und Bloggerin „Beauty and the beam“ – Kappl

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Mogasi: Wie würdest du dein Niveau auf Ski/Snowboard einschätzen?

Sven (Berlin): Ich bin ein wahrer Pirouettendreher auf dem Snowboard. So richtig schnell fahren ist aber nicht mein Ding.

Kathi (Duisburg): Ich sage immer, dass wenn ich will, überall runter komme. Nur, ob ich das immer will… Kein Profi aber auch kein blutiger Anfänger. Irgendwo im Mittelfeld. Und ich fahre Ski.

Katharina (Aschaffenburg): Gut.

Elena (Hamburg): Meine Skikenntnisse sind sehr gut. Auf dem Snowboard habe ich auch schon einige Male gestanden, da habe ich aber noch Übungsbedarf.

Mona: Ich würde sagen, dass ich sehr gut Ski fahre. Mit 4 Jahren habe ich das Ski fahren gelernt und in den Saisonen 2012/2013 und 2013/2014 auch als Kinderskilehrerin in Kappl gearbeitet. In dieser Zeit habe ich mir auch das Snowboard fahren selbst beigebracht und fahre damit zwischendurch auch immer ganz gerne mal. Auf dem Snowboard stehe ich allerdings noch nicht so sicher und fahre daher nur bei guten Bedingungen. Wobei mir das Skifahren auch bei schweren Bedingungen relativ leicht fällt, da ich in meiner Zeit als Skilehrerin gelernt habe, die Pistenverhältnisse zu spüren.

Mogasi: Mit wem bist du im Skiurlaub unterwegs?

Sven (Berlin): Mit Freunden und Bekannten der Freunde.

Kathi (Duisburg): Zum Ski fahren bin ich mit meinen Eltern unterwegs.

Katharina (Aschaffenburg): Mit meinem Freund.

Elena (Hamburg): Ich bin durch meine Eltern zum Skilaufen gekommen. So war ich viele Jahre mit meiner Familie und Bekannten unterwegs. Im frühen Jugendalter kamen organisierte Wintersportreisen über den Alpenverein Hamburg dazu, zwischendurch wieder mit Familie. Die letzten 2 Jahre war ich wieder mit organisierten Gruppenreisen, die ich mit meinen Freunden zusammen ausgesucht habe on Tour.

Mona: Meistens bin ich mit meiner Familie und Freunden im Skiurlaub unterwegs. Wir fahren schon seit ich klein bin jedes Jahr ins gleiche Skigebiet. Kappl ist für mich wie eine zweite Heimat. Anfangs sind wir mit einer großen Gruppe aus 5-6 Familien gefahren. Inzwischen fahren meine Familie und ich hauptsächlich alleine weg und genießen so auch die Zeit, die wir nach unserem Belieben planen können, was in einer großen Gruppe doch oft schwierig wird.

Mogasi: Wie viel gibst du für eine Winterwoche (alleine/mit Familie) aus?

Sven (Berlin): Ich glaube man kann pauschal sagen, dass etwa 220€ am Tag mit allem drum und dran anfallen. (An- und Abreise, Skipass, Unterkunft, Essen und Verpflegung)

Kathi (Duisburg): Für alles zusammen mit Hotel, Skier und Skipass würde ich so knapp unter Tausend Euro sagen.

Katharina (Aschaffenburg): Der letzte Urlaub (6 Tage) waren 600€.

Elena (Hamburg): Wir versuchen das Budget immer so gering wie möglich zu halten. Unterwegs mit Familie haben wir uns immer ein Selbstversorgerhaus gebucht oder einen Bauernhof/Pension mit Frühstücksservice. Mit Skipass, Hin- und Rückfahrt und Verpflegung landen wir für eine Woche bei ca. 1000 €. Gruppenreisen sind deutlich günstiger, beinhalten bei den Organisationen, über die wir gebucht haben, Skipass, Unterkunft, Hin-und Rückfahrt sowie Vollverpflegung für 500-600 € die Woche. Mittagessen auf der Hütte und Aprés Ski kommen natürlich nochmal dazu.

Mona: Grob gerechnet benötige ich als Einzelperson ca. 100 Euro pro Tag. Das wären bei einer Woche 700 Euro. Da ist der Skipass und die Unterkunft schon mitgerechnet. Ich besitze eine eigene Skiausrüstung und leihe mir in einer Woche 1-2 Tage ein Board und Schuhe. Außerdem essen wir jeden Tag etwas warmes auf der Piste. Bei mir gibt es dann eigentlich täglich Spaghetti Bolognese zu Mittag! Abends gehen wir den einen oder anderen Tag auch gerne mal in ein Restaurant essen und natürlich gibt es auch noch das Bierchen zum Abschluss beim Aprés Ski.

Mogasi: Was war in deinem letzten Skiurlaub dein schönster Moment?

Sven (Berlin): Das kann ich easy beantworten. Der Moment, wenn deine Freunde neben dir sitzen… in einer Berghütte mit dem tollsten Ausblick auf ein weites Berg-Panorama, den man sich vorstellen kann. Dazu spielt ein DJ, die Sonne scheint dir ins Gesicht und jemand serviert dir ein perfektes Essen. Das war dieses Jahr definitiv mein Highlight!

Kathi (Duisburg): Ich freue mich immer über den Ausblick aus dem Hotelzimmer. Nur verschneite Wiesen und Berge und sonst nichts. Als Stadtkind ist das schon ein wenig was besonderes.

Katharina (Aschaffenburg): Am höchsten Punkt am Stubaier Gletscher stehen und auf die Gipfel schauen.

Elena (Hamburg): Das Skigebiet Mayrhofen bietet für jedes Fahr-Niveau die passenden Pisten und die Hütten waren preislich völlig ok! Nach dem Tag auf der Piste und den ersten Bier in der Pilzbar, ging’s zum Aprés Ski. An der Talstation der Horbergbahn fielen wir direkt in die Yeti-Bar und feierten mit vielen anderen Party-, Ski- und Snowboardfreunden. Auch der Hintertuxer-Gletscher bietet super Aprés Ski. An der Talstation vom Gletscher ging es den Abend mit Guildo Horn und anschließendem DJ in der Tenne richtig rund. Auch im Ort Mayrhofen konnten wir im Brück‘n Stadl mit Mia Julia abfeiern. Schlussendlich war es ein sehr sportlicher und feierreichlicher Urlaub mit super Menschen in toller Umgebung!

Mona: Mein schönster Moment im letzten Skiurlaub war eigentlich der Moment, an dem ich die Ski angeschnallt habe und losgefahren bin. Bei Sonnenschein und besten Verhältnissen ging das nicht nur ziemlich leicht, sondern es hat auch eine Sehnsucht gestillt. Ich bin der totale Bergmensch und kann es nicht abwarten meine Ski anzuschnallen und loszufahren. Das bedeutet für mich immer ein Stück weit Freiheit und ich genieße es meine Spuren im Schnee zu ziehen.

Wie viel Geld gibst du für deinen Skiurlaub aus? Buchst du auch einen Skilehrer?

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